„Laßt uns ihm folgen, in der Kunst, im Leben, in seinem ganzen Streben!“ Die hemmungslose Begeisterung, mit der Robert Schumann den Kollegen Louis Spohr (1784-1859) als „leuchtendes Vorbild“ empfahl, traf 1843 den Nerv der europäischen Musikwelt. Im gleichen Jahr war die „Times“ davon überzeugt, dass Spohrs Werke „überall in der zivilisierten Welt zirkulieren müssen“ und „so lange leben werden, wie Musik den Rang einer Kunst bekleidet“.
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